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Open Call für Issue 5

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KURZINFO


Einreichen können: Studierende und Angehörige aller Institute der HBK Braunschweig


Thema: Klimanotstand

Abgabetermin (Abstract, ca. eine halbe Seite): 17 Dezember 2023

 

Sprachen: Deutsch, Englisch

 

ISSUE 5: KLIMANOTSTAND

Auf welche Weise kann sich eine Kunsthochschule für Klimagerechtigkeit einsetzen und wo können Kunst und Vermittlung ansetzen?

2019 riefen die Tate-Museen den Klimanotstand aus. Sie wollten mit diesem Schritt vor der globalen Erderhitzung warnen und zugleich ihre CO2-Bilanz senken.

Aber die Kunst warnte bereits Jahrzehnte davor vor der Erderhitzung. Zahlreiche Künstler:innen und Aktivist:innen haben seit den 1990er Jahren zur globalen Erwärmung gearbeitet. Damit verbunden ist eine kritische Haltung zu der Annahme, dass mittels neuer Technologien weiterhin ungehindertes Wirtschaftswachstum möglich wäre. Heute ist im öffentlichen Diskurs auch „Das Ende des Kapitalismus“ (Ulrike Herrmann) kein Tabu mehr. Wohlstand und Wachstum haben ein Ende, wenn die Ressourcen auf welchen sie aufbauen, knapp werden. Brennende Wälder, zunehmende Wasserknappheit und der zur Neige gehende Vorrat an fossilen Brennstoffen gekoppelt mit der globalen Erderhitzung machen es notwendig die Wirtschaft und damit verbunden auch den Kunstbetrieb anders zu organisieren, als dies bisher der Fall war.

Das Issue 5 beschäftigt sich im Anschluss an die Tagung „Kunst im Klimanotstand“ [1] an der HBK Braunschweig die am 6. Dezember 2023 stattfindet, mit der Rolle der Kunst, Künstler:innen und Kunstinstitutionen im Klimaschutz und der Frage, was der Leugnung der menschengemachten Erderhitzung entgegengesetzt werden kann.

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[1] Link zur Tagung Kunst im Klimanotstand an der HBK-Braunschweig 

TEXTTYPEN DES JOURNALS

 

Praxisberichte:
In den Praxisberichten haben Studierende die Möglichkeit, über ihre selbstentwickelten Vermittlungsprojekte zu schreiben. Dabei geht es jedoch nicht allein um eine Beschreibung der Projektumsetzung, denn ein elementarer Bestandteil der Praxisberichte ist auch, dass die Überlegungen, die der Umsetzung vorangegangen sind, sowie der Kontext, in dem das Projekt stattfand, den Leser:innen nahegebracht werden. Eine kritische Reflexion des Projekts und ein kurzes Fazit sollten enthalten sein.
Wenn du gerne einen Praxisbericht verfassen möchtest, dann erkläre uns bitte auf einer halben Seite kurz, worum es sich bei deinem Projekt gedreht hat, und wie sich darin das Thema der Demokratisierung widerspiegelt.
 
Buchrezensionen:
Eine Buchrezension ist eine informative, aber auch kritische Buchvorstellung, in der die wichtigsten Inhalte des Buchs besprochen werden. Gleichzeitig bietet die Rezension Raum für eine persönliche Stellungnahme oder Empfehlung und ein begründetes Urteil über die Relevanz des Buchs. In unserem Journal möchten wir vorzugsweise aktuell erschienene Bücher vorstellen (2022/2023).
Wenn du ein Buch rezensieren möchtest, dann nenne bitte auf einer halben Seite kurz, um welches Buch es sich genau handelt (Titel, Autor:in, Verlag, Jahr) und welchen Bezug es auf das Thema Demokratisierung hat.
 
Gespräche und Interviews:
Unter dieser Kategorie haben Studierende die Möglichkeit, eine Person zu einem Gespräch oder Interview einzuladen, die über eine Expertise oder besonderen Erfahrungswert in Bezug auf das aktuelle Thema des Journals verfügt, oder deren kunstvermittlerische Arbeit man in Hinblick auf das aktuelle Thema des Journals befragen möchte. Über das Gespräch soll im Anschluss ein Fließtext in eigenen Worten geschrieben werden, der dann im Journal erscheint.
Wenn du ein Gespräch oder Interview im Rahmen des Webjournals führen möchtest, um deinen Gesprächsbericht anschließend in der aktuellen Ausgabe zu veröffentlichen, dann bitte fasse auf einer halben Seite kurz zusammen, wen du gern als Gesprächspartner:in interviewen möchtest und wieso diese Person deiner Meinung nach in Verbindung zum aktuellen Thema der Demokratisierung dafür geeignet ist. Für uns sind diese Informationen wichtig, damit wir sie in unsere Entscheidung über die Beitragsauswahl mit einbeziehen können.
 
Theoriebeiträge:
Zu jeder Ausgabe laden wir zwei bis drei Gäst:innen dazu ein, zum aktuellen Thema einen Text zu verfassen. Wir möchten durch diese Beiträge Aspekte unseres aktuellen Themas beleuchten, die wir über Praxisberichte, Gesprächsbeiträge oder Buchrezensionen möglicherweise nicht abdecken können, die für uns aber so relevant sind, dass sie nicht fehlen dürfen. Außerdem bietet sich so die Chance, der Expertise aus anderen Fachbereichen Raum zu geben.
Wenn du einen Vorschlag hast, welche Person eine besonders interessante Position zum aktuellen Thema vertritt und einen wertvollen Beitrag zum Thema Demokratisierung verfassen könnte, freuen wir uns über einen kurzen Vorschlag.

Redaktion Issue 5: Lena Götzinger, Martin Krenn


SHORT INFO (ENGLISCH VERSION)


The Open Call is open to students and members of all institutes of the HBK Braunschweig

 

Topic: Climate Emergency
Deadline for abstract (half a page): 17 December 2023
Languages: German, English

ISSUE 5: CLIMATE EMERGENCY 

In which ways can an art university advocate for climate justice? In which ways can art and education start to fight climate change?

In 2019, the Tate declared a climate emergency. With this step, they wanted to warn of global warming and at the same time reduce their carbon footprint.

However, art has been warning about global heating for decades. Numerous artists and activists have worked on this topic since the 1990s. This entails a critical attitude towards the assumption that unhindered economic growth would continue to be possible through new technologies. Today, “The End of Capitalism” (Ulrike Herrmann) is no longer taboo in public discourse. Prosperity and growth come to an end when the resources on which they are based become scarce. Burning forests, increasing water shortages and the dwindling supply of fossil fuels, coupled with global heating, make it necessary to organize the economy and, as a result, the art world, differently than was previously the case.

Following the conference “Kunst im Klimanotstand” [1] at the HBK Braunschweig, which took place on December 6, 2023, Issue 5 deals with the role of art, artists and art institutions in climate protection and the question of what constitutes denial of anthropogenic climate change can be counteracted.

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[1] Link: Kunst im Klimanotstand an der HBK-Braunschweig 

CONTRIBUTION TYPES
Experience Report:
In the experience report, students can write about their self-developed art mediation projects. However, it is not only about a description of the project realization. An elementary component of the experience report is that the considerations that preceded the realization, as well as the context in which the project took place, are made accessible to the reader.  A critical reflection of the project and a short conclusion should be included. If you would like to write an experience report, please explain briefly in half a page what your project was about and how it reflects the topic of mediation.
 
Book Reviews:
A book review is an informative, yet critical, book introduction that discusses the main content of the book. At the same time, the review provides space for a personal statement or recommendation and a reasoned judgment about the relevance of the book. In our journal, we prefer to present books that have been recently published (2022/2023). If you would like to review a book, please state briefly on half a page exactly what the book is about (title, author, publisher, year) and how it relates to the topic of mediation.
 
Conversations and Interviews:
Under this category, students may invite a person/group to participate in a conversation or interview who has expertise or special experiential value related to the current topic of the journal, or whose art education work suits the current topic of the journal. A continuous text in your own words should then be written about the conversation, which will be published in the journal. If you would like to conduct a conversation and write an interview report to be published in the next issue, please summarize on half a page who you would like to interview and why you think this person is suitable concerning the current topic of mediation.
 
Theory contributions:
For each issue, we invite two to three guests to write a text on the current topic. By these contributions, we would like to shed light on aspects of our current issue that are not covered in the other types of text. It also provides an opportunity to give space to expertise from other disciplines. If you have a suggestion about which person holds a particularly interesting position on the current topic and could write a valuable contribution on the topic of mediation, we would be happy to receive a brief suggestion.


Editorial Team Issue 5: Lena Götzinger, Martin Krenn

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